Das ganze Jahr über erklimmen Besucher den Brocken, aber nur im Sommer lässt sich die Vielfalt der Natur in Ihrer ganzen Breite erleben.Um den Gästen die Fauna noch näher zu bringen, wurde bereits 1890 der Brockengarten auf dem Plateau des 1142 m hohen Gipfels geschaffen. Neben Aufgaben in Lehre und Forschung, ist er eine öffentliche Schauanlage für Hochgebirgspflanzen, die inzwischen ca. 1600 Arten beinhaltet. In Zusammenarbeit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Georg-August-Universität Göttingen und des Nationalparks Hochharz werden Untersuchungen zum Biotop- und Artenschutz sowie zur Renaturierung des Brockengipfels durchgeführt. Der Brockengarten ist im Rahmen von Führungen für die Öffentlichkeit zugänglich. Von Mai bis Oktober finden Führungen um 11.30 und 14.00 Uhr statt. Eine Besichtigung ist auch Bestandteil der täglich stattfindenden geführten Rundwanderung auf dem Brockengipfel durch den Nationalparkdienst. Weitere Informationen gibt es beim Nationalpark Hochharz.
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